| SEHENSWERTES IN PRAG | |
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Die wahrscheinlich größte bewohnte Burg der Welt ist seit dem 9. Jahrhundert, von einigen kürzeren Unterbrechungen abgesehen, das machtpolitische Zentrum Prags und Böhmens. Zum Minimalprogramm eines Burgbesuchs gehören neben dem Königspalast auch ein Bummel durch das sagenumwobene Goldene Gäßchen.
Die häufig auch Goldmachergäßchen genannte malerische Gasse entwickelte sich zu einem Touristenmagneten nicht zuletzt aufgrund eines Mythos: hier sollen unter Aufsicht Rudolfs II. die Alchimisten gewirkt haben, um künstliches Gold zu erzeugen. Einst lebten in den winzigen Häuschen direkt an der Burgmauer die Burgschützen des Königs, später ließen sich hier viele arme Leute nieder.
Die Prager Judenstadt entstand im 13. Jahrhundert. Am heutigen Aussehen der Judenstadt haben die Assanierung und die dabei durchgeführten Umbauten in den Jahren 1893-1913 einen großen Anteil. Es gelang, während des Umbaus nur einige der bedeutendsten Denkmäler, die an die vielhundertjährige Geschichte der Prager Juden erinnern, zu retten. Trotzdem bildet Josephstadt den am besten erhaltengebliebenen Komplex jüdischer Denkmäler in ganz Europa.
Sie ist, wie die Burg, ein Wahrzeichen Prags. Kaum ein Besucher versäumt es, über sie zu bummeln. Die mittlerweile 30 Brückenfiguren stammen aus dem 17. und 18. Jh. und stellen heute eine einmalige Freiluftgalerie barocker Skulpturenkunst dar, auch wenn viele Originale mittlerweile durch Kopien ersetzt wurden.
Zwei 80 Meter hohen Türme mit vier kleinen Türmchen abgeschlossen, wie es in der Zeit der Hochgotik, als Karl IV. regierte, üblich war. Die Teynkirche war die Hauptkirche der Ultraquisten. Die Kirche wurde von der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts bis dem Anfangs des 16. Jahrhunderts gebaut.
Älteste Museuminstitution in Böhmen. Gegründet 1818, Neorenaissancepalast erbaut 1885 bis 1891. Das Museum behütet in seinem Sammlungen fast 14 Millionen Gegenstände aus den Fachbereichen Naturwissenschaften, Geschichte, bildende Kunst, Musik und Bibliothekswesen.
Die Geschichte des Rathauses beginnt 1338, als König Johann von Luxemburg dem erstarkenden städtischen Bürgertum die Erlaubnis gegeben hatte, ein Rathaus zu errichten. Nach und nach wurden dem ursprünglichen Eckhaus weitere Gebäude angegliedert, bis hin zum sehenswerten graffitiverzierten Haus "Zur Minute". Zu jeder vollen Stunde versammelt sich davor eine Traube von Menschen, um den Umzug der Apostelfiguren im oberen Teil der Uhr zu verfolgen. |
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